VfB-Präsident Claus Vogt (oben) und Vorstandschef Thomas Hitzlsperger sind sich einig: die Super League ist ein Schritt in die falsche Richtung. Foto: Baumann

Der VfB Stuttgart sieht in den Plänen einiger Topclubs, eine elitäre Super League im europäischen Fußball ins Leben zu rufen, eine Schwächung der nationalen Ligen. Hier lesen Sie das Statement des Clubs.

Stuttgart - Auch der VfB Stuttgart lehnt die Pläne zu einer Super League im europäischen Spitzenfußball ab. Hierbei sind sich der Präsident Claus Vogt und der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger einig, die gegenüber unserer Redaktion ein gemeinsames Statement veröffentlichten.

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„So wie die DFL sowie die betroffenen Ligen und Verbände lehnt auch der VfB Konzepte für eine europäischen Super League ab. Die nationalen Ligen sind die Basis des europäischen Profifußballs und sollten aus unserer Sicht eher gestärkt als weiter geschwächt werden“, heißt es in der Stellungnahme des VfB von diesem Montagnachmittag: „Wer glaubt, bei der Suche nach weltweiten Wachstumsmöglichkeiten auf die Akzeptanz der europäischen Fußballfans verzichten zu können, begibt sich auf einen Irrweg. Wir sind daher froh, dass kein deutscher Club in die Pläne involviert ist.“

Die Big Six aus England machen mit

Bei den Vereinen, welche sich zur Super League zusammenschließen wollen, handelt es sich um die englischen Klubs FC Liverpool, Manchester United, Manchester City, Tottenham Hotspur, FC Arsenal und FC Chelsea, die spanischen Topteams Real Madrid, FC Barcelona und Atletico Madrid sowie Juventus Turin, AC Mailand und Inter Mailand aus Italien. Deutsche Teams wie Bayern München und Borussia Dortmund oder der französische Primus Paris St. Germain sind zunächst nicht beteiligt. Allerdings würden noch „drei weitere Vereine eingeladen“, teilte die exklusive Gruppe mit. Insgesamt sei Platz für 20 Mannschaften.

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