Die aktuelle Inflationsrate in Deutschland ist so hoch wie seit 28 Jahren nicht mehr. Das erklärt sich vor allem aus den stark gestiegenen Energiepreisen. Foto: dpa

Die stark gestiegenen Energiepreise treffen Deutschland in einer Zeit des politischen Übergangs. Gegenmaßnahmen sind Thema des EU-Gipfels und der Ampelgespräche.

Berlin - Die mit 4,1 Prozent höchste deutsche Inflationsrate seit 28 Jahren erklärt sich vor allem aus den stark gestiegenen Energiepreisen. Laut Statistischem Bundesamt mussten Verbraucher zuletzt 12,6 Prozent mehr dafür ausgeben als ein Jahr zuvor – Heizöl ist im Vergleich um 57 Prozent teurer geworden, Kraftstoff um 27. Private Haushalte müssen damit klarkommen, dass Strom wie Gas 4,7 Prozent mehr kosten als im zweiten Halbjahr 2020. Noch größere Sorge bereitet, dass ein noch viel rasanterer Anstieg zu befürchten ist, weil die Marktpreise in die Höhe schießen – was bisher nur dadurch abgefedert wird, dass viele Versorger in günstigeren Zeiten mit entsprechenden Termingeschäften vorgesorgt haben.

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