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Esslingen (red)Wenn die alte Ölheizung ersetzt werden muss, stehen Heizungssanierer vor der Frage: Wieder eine Ölheizung oder Umstieg auf Erdgas? Anhang von sieben Kriterien lassen sich die beiden Energieträger gut vergleichen.

1. Gesetzeslage

Die Energieeinsparverordnung (ENEV) fordert, dass Heizkessel, die älter als 30 Jahre sind, außer Betrieb genommen werden müssen (ausgenommen Niedertemperatur- und Brennwertkessel). Betroffen davon sind sowohl Erdgas- als auch Ölheizungen.

2. Technik/Heizwert

Wer seine Heizung erneuert, wird mit einem neueren Gerät auf alle Fälle höhere Wirkungsgrade erreichen. Geräte mit Brennwerttechnik erreichen Wirkungsgrade von über 100 Prozent, bei Erdgas geringfügig mehr als bei Erdöl.

3. Umwelt

Öl und Erdgas zählen zu den fossilen Energieträgern und stoßen damit mehr Kohlenstoffdioxid (CO2) aus als erneuerbare Energien. Im Vergleich zu Heizöl schneidet Erdgas jedoch deutlich besser ab. Weiter reduzieren kann man die CO2-Emissionen, wenn man mit einem Anteil Bioerdgas heizt. Feinstaub fällt bei Erdgas so gut wie gar nicht an. Sowohl Öl- und auch Gasheizungen lassen sich gut mit Solarthermie kombinieren.

4. Kosten

Beim Vergleich der Anschaffungskosten schneidet die Erdgasheizung mit Brennwerttechnik regelmäßig günstiger ab als eine vergleichbare Ölheizung. Erdgasheizungen zahlen sich auch in den Folgejahren aus, da der Wartungsbedarf gering ist. Wer von Öl auf Erdgas umsteigt, kann übrigens das attraktive Förderprogramm der SWE nutzen.

5. Sicherheit

Beide Systeme sind technisch ausgereift und dank hoher Qualitätsnormen in der Gerätetechnik sicher. Die Fachhandwerker im Bereich Sanitär, Heizung und Klima verfügen über langjährige Erfahrungen im Einbau, Wartung und Betrieb von Öl- und Erdgasheizungen.

6. Platzbedarf

Öltanks oder sonstige Brennstofflager brauchen viel Platz im Keller. Eine Erdgasheizung dagegen ist ein kompaktes Gerät, das zum Teil sogar an der Wand befestigt werden kann. Ein eigener Heizungsraum ist nicht mehr notwendig.

7. Komfort

Wer eine Ölheizung besitzt, muss regelmäßig den Füllstand der Tanks überprüfen und bei Bedarf neues Heizöl einkaufen, das mit einem Tankwagen angeliefert wird. Die Kosten dafür variieren je nach aktuellem Preis auf dem Heizölmarkt. Erdgas dagegen kommt über die Leitung direkt ins Haus, verlässlich und rund um die Uhr. Die Kosten werden bequem per monatlichem Abschlag bezahlt. Erdgas ist sauber und geruchsfrei. Die Geräte sind leise und einfach zu bedienen.

Wer von Öl auf Gas umsteigen will, kann sich noch bis zum 1.4.2019 einen Umstellbonus in Höhe von 250 Euro sichern. Mehr Infos: Tel. 0711/3907-473 oder www.swe.de/erdgas-hausanschluss

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