Der Marktbrunnen vor dem Alten Rathaus erzählt die Plochinger Lokalgeschichte. Und das Ohr, aus dem das Wasser sprudelt,spielt darin eine zwar nicht historisch belegte, aber gewichtige Rolle. Foto: Ines Rudel

Ein Bahnunfall und eine angeschwemmte Neckarleiche haben die Plochinger nachhaltig geprägt.

Plochingen - Wer in aller Kürze etwas über die Plochinger erfahren will, sollte sich den Marktbrunnen vor dem Alten Rathaus genauer anschauen. Bildhauer Karl Ulrich Nuß aus Strümpfelbach hat 1978 Fischmann Neckar und Fischweib Fils auf die Brunnensäule gesetzt – symbolisch für ihren Zusammenfluss am Neckarknie. Das Relief darunter zeigt verschiedenste Ereignisse aus der Lokalgeschichte. Zum Beispiel den Patriarchen Marquardt von Randeck. Oder stimmfreudige Menschen, die fürs erste deutsche Sängerfest 1827 im „Waldhorn“ stehen. Oder eine Wanderergruppe, die an die Gründung des Schwäbischen Albvereins 1888 ebendort erinnert. Oder den Heiligen Sankt Florian für die Feuerwehr- und eine Lok für die Eisenbahnstadt. Prächtige Trauben erinnern daran, dass in Plochingen einst gut 90 Hektar Weinberge bewirtschaftet wurden. Heute beackert der Historische Weinbauverein gerade mal einen guten Hektar in der Nothalde.

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