1922 kam der erste Kosmos-Experimentierkasten heraus – ein Exemplar dieses „Kosmos-Baukastens für Knaben von 11-17 Jahren“ ist in der Ausstellung im Stadtpalais bis 6. November zu sehen. Foto: dpa/Marijan Murat

Junge schwäbische Dichter hatte sein Gründer 1822 im Sinn, heute macht der Kosmos-Verlag seinen Umsatz vor allem mit Spielen. Das Stadtpalais Stuttgart zeigt die wechselvolle Geschichte des Verlags.

Nur schnell den Vorschaltwiderstand aus dem Deckel zusammenbauen, dann konnte der junge Forscher 1922 den ersten Versuch aus seinem Elektro-Baukasten direkt mit den damals 110 Volt Wechselstrom aus der Steckdose betreiben. Allein die Vorstellung lässt Eltern 100 Jahre später die Haare zu Berge stehen. Und unter den Chemikalien, mit denen sich 600 Versuche im „vollständigen chemischen Laboratorium“ aus dem Hause Kosmos mixen ließen, waren in den Anfangsjahren der Experimentierkästen ätzende und gesundheitsschädliche Stoffe, deren Einsatz im Kinderzimmer heute undenkbar wäre.

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