Er sieht niedlich aus, doch der Waschbär erweist sich als Plagegeist, der auf der Suche nach Nahrung auch mal eine Wohnung verwüsten kann. Foto: Frank Rodenhausen

Als eine der ersten Kommunen im Rems-Murr-Kreis will Schorndorf von Oktober an einen Stadtjäger einsetzen. Die geschulten Experten sollen auch andernorts Ansprechpartner für Bürger mit tierischen Problemen sein.

Auf dem Dachboden rumort eine Waschbären-Familie, durch den Vorgarten schleicht ein Fuchs, und unter der Motorhaube knabbert ein Marder an Schläuchen und Kabeln – angelockt durchs gute Futterangebot und vielfältige Versteckmöglichkeiten machen sich immer mehr Wildtiere in den Städten und Gemeinden im Südwesten breit. Dass sich die Natur den Siedlungsraum ein Stück weit zurückerobert wird oft gern gesehen, gerade die putzigen Waschbären wecken bei vielen Zeitgenossen positive Emotionen. Schlagartig ändern kann sich die Gefühlslage allerdings, wenn das Vogelnest im Garten ausgeräumt, die Vorratskammer neben der Küche verwüstet und die Wohnzimmercouch zerbissen ist. Wie bei Tauben, Krähen oder Ratten führt auch große Tierliebe mitunter schnell zur Frage, wie sich die Eindringlinge wieder loswerden lassen.

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