Bücher über Bücher präsentiert die LesART vom 8. November bis 2. Dezember. Foto: Bulgrin - Bulgrin

Mit einer Lesung der Haecker-Preisträgerin Leyla Yunus beginnen am 8. November die Esslinger Literaturtage LesART.

EsslingenWenn im Herbst die Blätter fallen, beginnt in Esslingen die große Zeit der Literatur. Möglich macht es die LesART, die weit über die Grenzen der Stadt hinaus zu einem Markenzeichen geworden ist. Alle Jahre wieder präsentieren Stadtbücherei und Eßlinger Zeitung im November einige der interessantesten, ungewöhnlichsten, unterhaltsamsten, originellsten und meistdiskutierten Neuerscheinungen des Bücherherbstes. Und was die Literaturtage so reizvoll macht: Im Rampenlicht stehen nicht nur die Bücher, sondern auch deren Macher, denen das Publikum auf Augenhöhe begegnet. Die 24. LesART lädt vom 8. November bis zum 2. Dezember zur Begegnung mit 33 Autorinnen, Autoren und Musikern ein, die in 34 Veranstaltungen neue Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vorstellen. So beweisen die Literaturtage jedes Jahr aufs Neue, dass Lesungen ihren Reiz nie verlieren.

Stets gibt sich die Autoren-Prominenz in Esslingen die Ehre. Größen wie die Nobelpreisträgerinnen Herta Müller und Swetlana Alexijewitsch, US-Star T. C. Boyle, der unvergessene Ralph Giordano oder die Buchpreisträger Arno Geiger, Terézia Mora, Ursula Krechel, Lutz Seiler, Frank Witzel und Julia Franck zierten schon die Gästeliste. Und auch diesmal haben sich einige der Besten angesagt – ob Felicitas Hoppe, Norbert Gstrein, Bodo Kirchhoff oder Nino Haratischwili. Dazu gesellen sich renommierte Sachbuchautoren wie Ahmad Mansour und Bernhard Pörksen, die aktuelle gesellschaftspolitische Debatten aufgreifen. Nicht minder wichtig sind Büchereileiterin Gudrun Fuchs und den Programm-Macherinnen Renate Luxemburger (Erwachsene) und Bettina Langenheim (Kinder und Jugendliche) vielversprechende neue Stimmen der deutschsprachigen Literatur – etwa Bahnwärter-Stipendiatin Nina Bußmann. Und weil das hiesige Literaturpublikum als besonders interessiert und fachkundig gilt, darf sich keiner wundern, wenn die meisten Lesungen – ob Promi oder Newcomer – ausverkauft sind.

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