Sabine Frisch vom Stadtplanungsamt sitzt schon fest im Sattel – Nachahmer sind willkommen. Foto: Tom Weller

Es soll ein weiteres Puzzleteilchen sein, die Mobilität in der Stadt Esslingen und in der stark belasten Region in eine umwelt- und klimafreundlichere Richtung zu lenken: Die Stadt Esslingen hat ein Lastenrad gekauft, das ihre Bürgerinnen und Bürger jetzt testen können. Allerdings ist es in diesem Jahr schon so gut wie ausgebucht.

Esslingen - Es ist schwarz, schnittig und mit 200 Kilogramm belastbar – und soll ein weiteres Rädchen sein, die Mobilität in der Stadt und der stark belasteten Region in eine umwelt- und klimafreundlichere Richtung zu drehen: Das Lastenrad „Packster 60 vario“ verfügt über einen starken Bosch-Motor, der auch bei der Esslinger Topografie nicht ins Stottern kommen soll und sein Futter aus der Steckdose bezieht. Der Strom reicht je nach Last und Strecke zwischen zehn und 70 Kilometer, der Akku hat eine Lebensdauer von 20 000 Kilometern. Und bei Normalverbrauch steht alle 2000 Kilometer – das entspricht einmal im Jahr – eine Wartung durch einen Fachbetrieb an. Dafür transportiert das Gefährt in seiner Box mit Wetterverdeck abgasfrei und leise je nach Familienstand, Beruf und Gusto zwei Kinder oder mehrere Bierkästen, Pakete und andere schöne oder weniger schöne Dinge. Und wer einmal testen will, ob er damit nicht bequemer all die Fahrten unter fünf Kilometern machen kann, für die er sonst ins Auto gestiegen wäre, und ob er mit dem verlängerten Zweirad tatsächlich keine Parkplatzprobleme mehr hat, sollte sich schnell auf www.esslingen.de/lastenrad einklicken. Dort kann man das Cargobike – wie es neudeutsch heißt – bis zu drei Wochen lang kostenlos buchen.

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