Oper und Schauspielhaus in Stuttgart bleiben geschlossen. Foto: Lichtgut

Die Verlängerung der Theaterschließung in Stuttgart ist schmerzhaft, aber notwendig, kommentiert unsere Autorin Susanne Benda.

Stuttgart - Die Kulturdiät geht weiter, und das Schlimme ist, dass keiner weiß, wann ausgehungerte Seelen endlich wieder auf Habhaftes hoffen dürfen. Vielleicht wird es Mitte März wieder losgehen, vielleicht aber auch erst in der Osterwoche. Oder, wenn das mutierte Virus es so will, doch erst im Mai. Am Donnerstag werden die Staatstheater und das Ministerium für Wissenschaft und Kunst eine erste Strategie festlegen. Ihr Beschluss über eine Verlängerung der Schließung und ihr Szenario einer möglichen Wiedereröffnung dürfte Vorbild sein für andere Kulturinstitutionen. Er ist ein Modell: Mit dieser Kultur können wir – immer unter Vorbehalt – in den kommenden Monaten rechnen. Obendrein ist er der Versuch, dem anstrengenden kurzfristigen Wechsel von Planen und Verwerfen eine längerfristige Perspektive entgegenzusetzen.

Das Beste aus Esslingen.

Ganz nah dran, mit EZ+

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen EZ+ Artikel interessieren. Jetzt mit EZ+ weiterlesen und die unbegrenzte redaktionelle Vielfalt der digitalen Eßlinger Zeitung erleben.

  • Inklusive aller EZ+ Artikel
  • Auf allen Endgeräten verfügbar
  • Jederzeit kündbar
Jetzt 2 Wochen kostenlos testen
Im Anschluss 6,90€ / Monat

Als führende Tageszeitung in der Region, berichtet die Eßlinger Zeitung umfassend und kompetent über das Geschehen in der Welt und die bewegenden Geschichten vor Ihrer Haustür. Mit unserem EZ+ Abo haben Sie von überall, rund um die Uhr Zugriff auf alle exklusiven redaktionellen Inhalte auf www.esslinger-zeitung.de.

  • Inklusive aller EZ+ Artikel
  • Auf allen Endgeräten verfügbar
  • Jederzeit kündbar