Weiß mal wieder, wo es lang geht: Bernie Ecclestone Foto: dpa/Diego Azubel

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone.

Stuttgart - Bernie Ecclestone ist schon lange nicht mehr Formel-1-Boss – aber immer noch präsent. Zuletzt äußerte er sich unterirdisch zur Rassismusdiskussion. Der Engländer hatte behauptet, schwarze Menschen seien in vielen Fällen rassistischer als weiße. Dafür war Ecclestone zurecht von Gott und der Welt kritisiert worden – aber vor allem von Lewis Hamilton. Der Pilot bezeichnete die Aussagen von Ecclestone als „ignorant“ und „ungebildet“.

Vielleicht sollte sich Big Bernie künftig im Ruhestand aus politischen Debatten heraushalten. Das war ja auch zu aktiven Zeiten nie seine Stärke, sonst hätte er nicht erzählt, dass Hitler kein wahrer Diktator gewesen sei und sich in der Lage befunden habe, „die Dinge zu regeln“.

Es reicht jetzt!

Nach den jüngsten Zündaussetzern reicht es jetzt! Wir wollen von Ecclestone jetzt nur noch Tipps aus dem Leben eines Ruheständlers wahrnehmen müssen. Wie man etwa die Blumen pflegt, den Rasen wässert oder eine feine Paella auf den Tisch zaubert. Einen guten Anfang hat Ecclestone gemacht und der Welt mitgeteilt, dass Vitamin-D-Tabletten im Hinblick auf eine ambitionierte Familienplanung selbst im hohen Alter eine wirklich feine Sache sind. Denn ausschließlich Vitamin D habe dem inzwischen 89 Jahre alten Briten seine mehr als 40 Jahre jüngere Frau Fabiana Flosi regelmäßig neben den Teller gestellt. Vergangenen Mittwoch wurde Ecclestone Vater eines Sohnes, und weil Vitamin D mehr Kraft verleiht als Red Bull Flügel, sagt Ecclestone jetzt das: „Ich weiß noch nicht, ob wir hier aufhören. Vielleicht sollte er noch einen kleinen Bruder oder eine kleine Schwester haben.“

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