Der Steg über den Neckar eröffnet Radlern und Fußgängern eine ganz andere Seite von Plochingen: das Bruckenwasengelände. Foto:  

Was verbindet man mit Plochingen? Bundesstraßen-Dreieck, Eisenbahn, Hafen und ein beeindruckendes Schrottlager. Doch die Stadt am Neckar hat wesentlich mehr und vor allem ganz Unterschiedliches zu bieten. Ein Rundgang zeigt die schönsten Stellen.

Eines vorneweg: Das Kulturamt der Stadt macht es Besuchern leicht, ihre Stadt zu entdecken. Das Miteinander von Industriekultur, Historischem, Kunst und Kultur und Frei- und Aktivflächen ist hervorragend aufbereitet und macht Lust darauf, gleich loszuziehen. Insofern empfiehlt sich der Start am Bahnhof, auch wenn man nicht mit dem Zug anreist. Dort sind die ersten Tafeln zur Information. Und die Skulptur des Künstlers Wolfgang Thiel gibt schon einen ersten Vorgeschmack auf das, was uns in Plochingen erwartet. Zunächst geht der Blick auf den Bahnhof: Das Bahnhofsgebäude wurde 1905 im Jugendstil errichtet. Dunkle Holzvertäfelung mit goldenen Jugendstil-Ornamenten zeugen davon im Inneren. Außen fällt der Blick auf Sprossenfenster und Klappläden, und auf den Gleisen auf die genieteten Stahlsäulen, die die Dächer tragen. Die aufwendige Gestaltung ist der Tatsache geschuldet, dass Plochingen schon Mitte des 19. Jahrhunderts eine wichtige Bahnstation an einem aufstrebenden Industriestandort und ein Bahnknotenpunkt war.

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