Mathias Rödl vor dem Egerländer Musikanten-Brunnen in der Wendlinger Stadtmitte. Foto: Kerstin Dannath

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg kamen die ersten Vertriebenen aus dem Egerland nach Wendlingen. Trotz Hunger und beengter Wohnverhältnisse fühlten sie sich dort schnell heimisch.

Wendlingen - Was ist eigentlich Heimat? Der Ort an dem wir geboren sind? Oder der Ort an dem wir leben? Oder einfach nur ein gutes Gefühl – der Duft von frischgebackenen Brezeln, die man sich auf dem Schulweg vom Bäcker für damals 35 Pfennig geholt hat, oder der Anblick des alten knorrigen Baumes, unter dem man seine erste Liebe gefunden oder wieder verloren hat? Zweifelsohne ist Heimat aber auch die Familie oder andere Menschen – die dieselbe Vergangenheit haben, die gleiche Sprache sprechen und mit denselben Traditionen und Bräuchen aufgewachsen sind. Menschen, die einen ohne große Worte verstehen. Eine Spurensuche in Wendlingen.

Weiterlesen mit

Unsere Abo-Empfehlungen

Von hier, für die Region,
über die Welt.

  • Exklusive Artikel, Serien und Abovorteile genießen
  • Zugriff auf alle Inhalte der EZ im Web
*anschließend 10,99 € mtl.