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Den Gürtel enger schnallen, jeden Cent dreimal umdrehen: Warum eigentlich klingt alles, was mit Sparen zu tun hat, so unsympathisch nach Verzicht? Das muss gar nicht so sein. Denn beim Sparen geht es nicht darum, sich nichts zu gönnen – sondern in erster Linie darum, das Geld schlauer auszugeben.
 

Generell ist Deutschland ein Volk der Sparer, wie das Fachmagazin Capital berichtet. Natürlich ist es sinnvoll, monatlich eine gewisse Summe zurückzulegen. Darüber hinaus gibt es etliche Tipps, wie man auch im Alltag mit weniger Geld mehr bekommt.

Dazu gehört auch Cashback, das mittlerweile von Anbietern wie Shoop professionell organisiert wird und somit zahlreiche Möglichkeiten bietet, beim Online-Kauf Geld zurückzubekommen. Das bedeutet natürlich nicht, dass man wahllos in allerlei Webshops einkaufen soll. Wird allerdings etwas benötigt, bietet Cashback eine gute zusätzliche Sparmöglichkeit.

Generell hat die hohe Kunst, Geld zu sparen, auch damit zu tun, nicht blindlings auf jedes Angebot zu reagieren. Daher sind auch Prospekte und Newsletter ein zweischneidiges Schwert: Sie bieten nahezu wöchentlich neue, angeblich unschlagbare Sonderaktionen – verleiten aber unterm Strich oftmals zu unnötigen Spontankäufen. Dadurch zahlt man trotz vermeintlicher Schnäppchen langfristig drauf.

Mehr Geld im Alltag

In regelmäßigen Abständen ist es zudem sinnvoll, Abos und Verträge zu prüfen: Gehe ich wirklich so regelmäßig ins Fitnessstudio, dass sich der Vertrag lohnt? Gibt es einen Stromanbieter, der günstigere Tarife bietet? Was ist mit der Autoversicherung? Experten gehen davon aus, dass man durch einen cleveren Wechsel zu anderen Anbietern jährlich mehrere hundert Euro sparen kann. Wichtig ist allerdings, dass man nicht nur die Tarife im ersten Jahr, sondern auch die in den Folgejahren vergleicht – denn das erste Jahr ist oft genug ein preiswerter „Köder“.

Doch auch nach einem Wechsel kann man natürlich daran arbeiten, das Budget für Energiekosten zu senken. Dabei helfen clevere und einfach umzusetzende Tipps.

Auch beim Einkauf lässt sich jährlich viel Geld sparen. Das beginnt mit der Wahl des richtigen Lebensmittelmarkts. Hier sind nach wie vor Discounter die beste Adresse. Dazu kommt, dass auch Discounter wöchentlich wechselnde Sonderangebote bieten, sodass man zusätzlich sparen kann – wenn man sich nicht zu überflüssigen Spontankäufen hinreißen lässt. Darüber hinaus kann es sich auch lohnen, anstelle von Markenprodukten zu Eigenmarken zu greifen. Qualitativ unterscheiden sich diese oftmals kaum voneinander, im Preis jedoch deutlich. Außerdem: Wer die Möglichkeit hat, Lebensmittel zu lagern, sollte unbedingt auf Großpackungen zurückgreifen.

Das lohnt sich vor allem dann, wenn man einen weiteren Spartipp beherzigt: Meal-Prep statt Kantine. Das Essen vorzukochen und dann mit ins Büro zu nehmen, ist jedoch nicht nur sparsam, es garantiert auch eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung.

Große Anschaffungen zum kleinen Preis

Auch bei größeren Anschaffungen kann man durchaus Geld sparen, wenn man beispielsweise das Sofa oder den Kühlschrank gebraucht kauft. Wer sich auf einschlägigen Seiten wie Ebay-Kleinanzeigen oder anderen Flohmarkt-Apps informiert, wird schnell feststellen, dass dort oftmals Schnäppchen zu holen sind, die quasi neuwertig sind. Wer aber seine Elektrogeräte lieber neu kauft, sollte auf die Energiebilanz achten – nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern auch der Umwelt zuliebe.

Apropos Anschaffungen: Hier ist es sinnvoll, sich ein jährliches Limit zu setzen und dieses auch nicht zu überschreiten. Hilfreich ist in diesem Kontext auch ein Ausgabenbuch, mit dem man seine Finanzen kontrolliert und den Überblick behält.

Wer nicht nur an den Ausgaben sparen, sondern zudem jeden Monat eine gewisse Summe zurücklegen möchte, sollte dies am Monatsanfang per Dauerauftrag machen. Geld, was bereits weg ist, kann man nämlich nicht mehr ausgeben. Weniger zielführend dagegen ist es, nur zu sparen, was am Monatsende übrig bleibt.

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