Seite an Seite mit den Autobossen im Land: Beim Strategiedialog sucht Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Nähe zu den hiesigen Firmen. Foto: Bernd Weißbrod/dpa-Pool/dpa

Die Menschen im Land machen sich große Sorgen um die wirtschaftliche Lage. Die Erwartungen an die Landespolitik sind hoch, vielleicht zu hoch, kommentiert unsere Autorin Annika Grah.

Dass die wirtschaftliche Lage nicht gerade rosig ist angesichts der nicht abreißenden Hiobsbotschaften von baden-württembergischen Firmen, ist ganz offensichtlich angekommen. Fast im Wochentakt kündigen große Unternehmen Stellenstreichungen an – zuletzt der Maschinenbauer Voith in Heidenheim. Das schürt Ängste, wie im aktuellen BaWü-Check, der Umfrage baden-württembergischer Tageszeitungen, abzulesen ist. Jeder Zehnte der Befragten berichtet, dass ein Familienangehöriger oder er selbst seinen Job verloren habe. Der Rest sorgt sich um das, was kommen könnte. Und doch überwiegt noch die Gruppe derer, davon ausgeht, dass es ihnen in fünf Jahren wirtschaftlich besser geht (22 Prozent) oder in etwa gleich bleibt (34 Prozent). Das gilt allerdings vor allem für die Jüngeren, die ihre Karriere noch vor sich haben.

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