In Griechenland zeigt sich der Sommer Mitten im Winter. (Symbolbild) Foto: imago images/YAY Images/ via www.imago-images.de

Während die Spanier mit ungewöhnlichen Schneemengen zu kämpfen haben, schwitzen die Menschen im Süden Griechenlands bei sommerlichen Temperaturen. Was es mit dem Phänomen auf sich hat.

Athen - Warme Luftmassen aus Afrika haben am Samstag nahezu sommerliche Temperaturen vor allem in den Süden Griechenlands gebracht. „Die Thermometer zeigen jetzt 26,8 Grad in Chania auf Kreta“, sagte eine Meteorologin im Athener Nachrichtensender Real FM am frühen Samstagnachmittag.

Auch in Athen war es so warm, dass die Einwohner die Fenster öffneten und auf Balkonen und Terrassen saßen. Die Meteorologen erwarteten für Sonntag und Montag Spitzenwerte bis zu 30 Grad auf Kreta.

Phänomen ist bekannt

Ein Wärmeschub zum Jahresanfang ist in Griechenland nicht selten. Das Phänomen ist seit dem Altertum bekannt und wird von Meteorologen „halkyonische Tage“ genannt. Ein großes Hoch setzt sich über mehrere Tage hinweg über dem Südosten Europas fest und erzeugt eine Art Sommerwetter mitten im Winter.

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Wegen der Corona-Pandemie warnten die Gesundheitsbehörden die Bürger, nicht in Massen zu den Stränden zu gehen. Zahlreiche griechische Fernsehsender berichteten jedoch, dass die Küsten in den meisten Regionen des Landes bereits um die Mittagszeit überfüllt waren.

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