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Hauptdarstellerin Astrid M. Fünderich bekommt zum 250-Folgen-Jubiläum den Titel "Ehrenkommissarin" verliehen und die gebürtige Esslingerin Bärbel Stolz hat ihren ersten Auftritt.

Stuttgart (dpa/lsw)Nach rund zehn Jahren «Soko Stuttgart» steht am Donnerstag die 250. Folge der Serie im ZDF an - bei Hauptdarstellerin Astrid M. Fünderich kommt nach all der Zeit als Kommissarin noch keine Langeweile auf. «Bei der Frage "Wo waren sie heute Abend" könnte man denken: "Puh, die Frage stellst du zum 250. Mal!" - Aber ich stelle sie ja immer jemand anderem», sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Fünderich spielt seit Serienstart am 12. November 2009 die Rolle der Soko-Chefin Martina Seiffert - anlässlich des Jubiläums wurde die Schauspielerin vom Stuttgarter Polizeipräsidenten Franz Lutz mit dem Titel «Ehrenkommissarin» ausgezeichnet. «Vor mir hat den Titel in Baden-Württemberg nur Dietz-Werner Steck bekommen, der frühere Tatort-Komissar Ernst Bienzle», sagt die Schauspielerin. Vom Titel erwartet Fünderich aber nicht nur Vorteile: «Wenn ich mir jetzt ein Vergehen zu Schulden kommen lassen oder geblitzt würde, heißt es in der Zeitung nicht nur "Soko-Darstellerin", sondern "Ehrenkommissarin erwischt". Da muss ich jetzt echt aufpassen.» Ein paar Mal sei sie in der Vergangenheit schon geblitzt worden, gibt Fünderich zu: «Aber nie oberhalb der 15-Euro-Grenze.»

In der Jubiläumsfolge wird Bärbel Stolz ihren ersten Auftritt haben - bekannt für ihre Webserie «Die Prenzlschwäbin», in der die in Esslingen Geborene das Leben im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg auf Schwäbisch parodiert. Auch als Streifenpolizistin werde Stolz schwäbeln, kündigt Kollegin Fünderich an.

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