Im Rahmen des Prüfverfahrens untersucht eine Mitarbeiterin die aus dem Textil herausgelösten Substanzen. Foto: Bokelmann

Forscher aus Denkendorf prüfen seit mehr als zwei Jahrzehnten Textilien auf ihre Hautverträglichkeit. Hersteller erhoffen sich dadurch Wettbewerbsvorteile.

Ohne Chemie geht es nicht bei der Produktion von Textilien. Aber wie reagiert die Haut auf diese oftmals nicht ungefährlichen Substanzen? Gerade wenn Schweiß im Spiel ist, kann es zu unangenehmen Folgen wie Rötungen oder Entzündungen kommen. Für die Träger der Kleidungsstücke ein Graus. Gesetzliche Vorgaben für ein Prüfsiegel gibt es nicht. Doch wollen Hersteller von Qualitätsware auf dem Markt bestehen, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig, als sich diese Unbedenklichkeit zertifizieren zu lassen. Die Fördergemeinschaft Körperverträgliche Textilien (FKT), ein von führenden Herstellern gegründeter Verein mit Sitz in Denkendorf, widmet sich seit mehr als zwei Jahrzehnten diesem sensiblen Thema. Zusammen mit den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) hat man dort ein Verfahren entwickelt, bei dem sich mit lebenden Zellen im Labor genau diese Unbedenklichkeit nachweisen lässt.

Weiterlesen mit

Unsere Abo-Empfehlungen

Von hier, für die Region,
über die Welt.

  • Exklusive Artikel, Serien und Abovorteile genießen
  • Zugriff auf alle Inhalte der EZ im Web
*anschließend 10,99 € mtl.