Poller in der Nähe von Fußgängerzonen wie hier an der Bolzstraße, prägen derzeit das Bild in der Stuttgarter Innenstadt. Foto: LICHTGUT/Max Kovalenko

Die Stadt schützt Veranstaltungen gegen mögliche Anschläge mit Fahrzeugen. Weil auch Auf- und Abbau sowie der Transport aufwändig sind, bleiben viele Sperren stehen.

Schon seit ein paar Monaten sieht die Innenstadt Stuttgarts so aus, als veranstalte die Sicherheitsbranche dort eine Leistungsschau: Welche Durchfahrtssperren und mobilen Poller sind aktuell auf dem Markt verfügbar? Bei einem Rundgang in der City stößt man auf etliche Modelle. Bleibt das so? Die Antwort aus der Stadtverwaltung ist klar: Vorerst ja. Denn die Stadt will trotz der abstrakt hohen Gefahr von Terroranschlägen das Leben in der Stadt mit all seinen Veranstaltungen nicht einschränken, sondern schützen. Der Ordnungsbürgermeister Clemens Maier sagt: „Die Sicherheit aller Gäste steht bei Veranstaltungen an oberster Stelle. Dafür tun wir alles Erforderliche. Es ist traurig, dass solche Sicherheitsvorkehrungen überhaupt nötig sind. Von abstrakten Bedrohungsszenarien lassen wir uns aber nicht entmutigen. Unser Ziel ist es, das Leben im öffentlichen Raum weiterhin zu ermöglichen.“

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