Brec Bassinger als Stargirl (rechts) und Yvette Monreal als Wildcat Foto: Warner/Sky

Teenie-Nachwuchs im DC-Universum: Brec Bassinger spielt in der Serie „Stargirl“ auf Sky ein Mädchen, das sich mit ihrem Stiefvater und Mitschülern der „Unjustice Society of America“ in den Weg stellt.

Stuttgart - Okay, zugegeben: Diese Serie erinnert ein wenig an dieses etwas billigere Turnschuhmodell unserer Jugend, das nur zwei statt drei Streifen hatte. Der Schuh erfüllte zwar seinen Zweck, fühlte sich aber nicht richtig an, weil man doch so viel lieber das Original an den Füßen gehabt hätte – und es dauerte ein Weilchen, bis man sich trotzdem in ihm wohlfühlte.

Wonder Woman trifft Captain America

Auch das Personal aus „Stargirl“ kommt einem wie so eine gut gemeinte Kopie vor. Das Highschool-Mädchen Courtney (Brec Bassinger), das es von Kalifornien nach Nebraska verschlagen hat, ist als Superheldin Stargirl ein Teenie-Mashup aus Captain America und Wonder Woman im Gymnastikanzug, ihr Stiefvater Pat (Luke Wilson) kommt als ihr Sidekick S.T.R.I.P.E. wie ein Mix aus Iron Man und Transformers daher.

Alle coolen Superkräfte sind schon vergeben

Und bei den mehr oder weniger außergewöhnlichen Kids, die sich mit den beiden verbünden, hat man wie bei den Bösewichten, gegen die sie antreten, den Eindruck, alle wirklich coolen Superkräfte waren schon vergeben. Trotzdem geht es einem bei der Serie wie mit den Turnschuhen von damals: Wenn man sich erst einmal an sie gewöhnt hat, will man gar nicht mehr ohne sie leben.

Stargirl Die ersten beiden Episoden sind von Sonntag, 11. April, an bei Sky Ticket und Sky Q auf Abruf verfügbar.

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