Statt Trikot in der Halle in Köngen trägt Frieder Gänzle zurzeit vor allem Anzug im Büro seiner Firma in Neuhausen. Foto: /Herbert Rudel

Der 32-jährige Köngener verzichtet zurzeit für den Beruf auf den geliebten Handball. Das Karriereende hatte er schon verschoben.

Köngen/Neuhausen - Die Corona-Krise ist das Thema, um das wir uns jetzt kümmern müssen, da muss der Handball mal hinten anstehen“, sagt Frieder Gänzle. Diesen Satz bezieht er auf den Sport an sich und auf sich selbst. Gänzle spielt beim Verbandsligisten TSV Köngen im Rückraum – ist zurzeit aber vor allem als Geschäftsführer des Fräsmaschinenherstellers F. Zimmermann gefordert. Die Firma beschäftigt 180 Menschen, davon 150 in Neuhausen. Sie durch die Krise zu manövrieren und Arbeitsplätze zu sichern, ist im Moment eine deutlich anspruchsvollere Aufgabe, als Siege gegen den TSV Denkendorf oder den TV Gerhausen zu holen. Oder gegen das Team Esslingen.

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