Im grün-schwarzen Koalitionsvertrag hat Radverkehrspolitik grünes Licht. Foto: dpa/Marius Becker

Radfahren ist gesellschaftlich angesagt – das zeigt sich auch an einem Kurswechsel der Landespolitik. Dennoch gewähren viele Kommunen im Zweifel dem Auto Vorfahrt. Wie sollen Planung und Bau von Radwegen in Baden-Württemberg vorangetrieben werden?

Stuttgart - Wer als Radfahrer die politischen Nachrichten verfolgt, wähnt sich leicht im Vorraum zum Velo-Paradies. „Wir wollen Deutschland zum Fahrradland machen“, kündigte jüngst Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) an – und präsentierte mit großem Aplomb seinen „Radverkehrsplan 3.0“. Das ist ein 80-seitiger Strauß von Vorhaben, der so üppig ausfällt, dass der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) von einer „kleinen Revolution“ schwärmte. Auch landespolitisch boomt das Thema: Das Versprechen, den Radverkehr attraktiver zu machen, war im baden-württembergischen Landtagswahlkampf Standard.

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