Da, wo sich jetzt noch Autos stauen, soll in zehn Jahren ein Radweg die Alb mit dem Großraum Stuttgart verbinden. Foto: Eyb/Oskar Eyb

Während die Anliegergemeinden die neuerlichen Änderungen im Planfeststellungsbeschluss zum sechsspurigen Ausbau der A 8 begrüßen, sieht die Bürgerinitiative Drackis, benannt nach dem Drackensteiner Hang, darin eine verpasste Chance.

Mühlhausen - Wirklich wichtig ist doch, dass es möglichst bald losgeht.“ Bernd Schaefer, der Bürgermeister von Mühlhausen im Täle (Landkreis Göppingen), ist sich in diesem Punkt mit seinen Kollegen einig, die am Albtrauf unter der aktuellen Verkehrslast leiden. Fast an jedem Wochenende stauen sich die Autoschlangen durch die an der Autobahn liegenden Ortschaften, weil die A 8 am Albaufstieg und/oder am Albabstieg dicht ist. „Seit die A 8 sechsspurig bis an die Gemarkungsgrenze von Hohenstadt geführt worden ist, ist es noch schlimmer geworden“, sagt Schaefers Hohenstädter Kollege Günter Riebort. Und der Weilheimer Schultes Johannes Züfle fürchtet bereits jetzt die nächsten Wintereinbrüche: „Dann geht auf der A 8 nichts mehr, und der ganze Verkehr staut sich durch Weilheim. Leider ist absehbar, dass das noch fast zehn Jahre so sein wird.“

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