Die Eröffnungsgäste, vorn der Esslinger Landrat Heinz Eininger, aktivieren ihre Kelten-Apps Foto:  

Bei Erkenbrechtsweiler im Kreis Esslingen ist der Kelten-Erlebnis-Pfad eingeweiht worden. Er führt zurück in eine Zeit, in der 10 000 Menschen am Heidengraben lebten.

Erkenbrechtsweiler - Ein von zwei galoppierenden Pferden gezogener Streitwagen jagt über die raue Alb, ein Bauer pflügt mit einem Ochsengespann den kargen Boden und ein Händler wiegt mit einer Zangenwaage seine Ware. So könnte es gewesen sein, vor etwas mehr als zwei Jahrtausenden auf der vorderen Schwäbischen Alb. Dort, wo jetzt die Esslinger Kreisgemeinde Erkenbrechtsweiler mit ihren Nachbarn Grabenstetten und Hülben (beide Kreis Reutlingen) ein Dreieck bilden, befand sich zu dieser Zeit ein keltisches Oppidum. Die vom Heidengraben umschlossene Siedlung, Handelszentrum und kultureller Mittelpunkt gleichermaßen, gilt als die damals größte Stadt Europas. Jetzt, mehr als 2000 Jahre später, können Besucherinnen und Besucher in die Zeit der längst vergangenen Hochkultur eintauchen – zu Fuß und mit dem Smartphone oder Tablet.

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