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Gebrauchtwagen verkaufen und vorab den durchschnittlichen Wert ermitteln.

Um den eigenen Gebrauchten nicht unter dem Wert zu verkaufen, bietet sich eine Fahrzeugbewertung an. Diese lässt sich aufgrund fehlender Fachkenntnisse nicht immer selbst erstellen, sondern kann professionell und anhand der aktuellen Marktlage berechnet werden.

Den Anfang macht die Analyse der grundsätzlichen Fahrzeugdaten. Dazu gehören die Marke und das Modell des Fahrzeugs, aber auch das Alter, die PS-Zahl und das Getriebe. Auch der allgemeine Zustand sowie der aktuelle Kilometerstand fließen in diese Analyse mit ein.

Im zweiten Schritt wird auch die Ausstattung bewertet. Hierfür vergleichen Rechner im Internet, mit denen eine Fahrzeugbewertung möglich ist, das eigene Fahrzeug mit Fahrzeugen, die eine vergleichbare Ausstattung mitbringen. Der Vergleich findet sowohl unter gewerblichen als auch privaten Fahrzeugen dieser Art statt.

Wer sich für diese Art der Online-Wertermittlung entscheidet, profitiert außerdem die Expertise und Erfahrung der Fahrzeugexperten. Je nachdem, mit welchem Tool bzw. Anbieter gearbeitet wird, kommt ein dynamischer Algorithmus zum Einsatz, um den möglichst realistischen Wert des Gebrauchtwagens zu ermitteln.

Die Wertermittlung ist nicht nur für Verkäufer wichtig, die ihren alten Gebrauchten abgeben wollen. Auch Käufer profitieren von der Einschätzung, da sie auf diese Weise Angebote sinnvoller miteinander vergleichen können. Natürlich handelt es sich bei der Ermittlung des möglichen Wertes nicht um eine Zusage oder Garantie, sondern um einen Durchschnittswert. Dennoch lässt sich dadurch bereits erkennen, ob der Gebrauchtwagen möglicherweise von einem unseriösen Anbieter feilgeboten wird.

Eine weitere Bewertung des eigenen Fahrzeugs wird durch die Firma Schwacke realisiert. In regelmäßigen Abständen wird eine sogenannte Schwacke-Liste veröffentlicht, die die Preise für aktuelle Gebrauchtwagen enthält. Auch hier ist es möglich, die Fahrzeugdaten einzugeben und auf dieser Basis einen Preisvorschlag zu erhalten. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass für den Schwacke-Dienst eine Gebühr fällig wird. Wer jetzt schon einmal einen Ausblick auf den Gebrauchtwagenmarkt im Jahr 2019 erhalten möchte, wird ebenfalls bei Schwacke fündig.

Eine dritte, aber auch die teuerste Option, ist das Einholen eines professionellen Wertgutachtens. In diesem Fall wird ein freier KfZ-Gutachter engagiert. Die Vermittlung findet wahlweise via Internet oder auch über den ADAC statt.

Um den Wert des eigenen Fahrzeugs noch ein wenig zu erhöhen oder den Verkauf damit überhaupt erst einmal zu realisieren, ist in einigen Fällen eine Reparatur des Fahrzeugs nötig. Wer nicht unbedingt das nötige Fachwissen mitbringt, muss seinen PKW einem professionellen Test unterziehen, um herauszufinden, welche Schwachstellen bei einem Verkauf möglicherweise problematisch werden.

In einer Fachwerkstatt oder in Eigenregie (je nach Fachkenntnissen) lassen sich Räder, Felgen, Motoren oder Getriebe von caroobi beziehen. Sowohl online als auch offline ist der Anbieter in über 750 Werkstätten für Privatkunden (und auch Werkstätten) da. Ebenfalls nützlich ist der wiederkehrende TÜV in Form der Hauptuntersuchung. Hier werden unter anderem zahlreiche Faktoren am Fahrzeug überprüft, sodass vor einem Gebrauchtwagenverkauf eventuelle Probleme beseitigt werden können.

Generell sind Gebrauchtwagen in Deutschland sehr geschätzt, da sie eine gute Qualität und einen sparsamen Verbrauch mitbringen. Häufig werden die deutschen Fahrzeuge daher auch an ausländische Händler übergeben, die die PKWs in Osteuropa weiter verkaufen. Ob es sich hierbei um ein gutes Geschäftskonzept handelt, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen laut Schwacke gut sind, sodass sowohl für den Neukauf als auch Gebrauchtkauf “positive Signale” vorhanden sind.

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