Kretschmann übertreibt es mit der Ruhe bei Bildungsthemen. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Ministerpräsident Kretschmann will die Krise an den Grundschulen aus dem Wahlkampf heraushalten. Das ist falsch. Sie benötigen Soforthilfe. Das muss Grün-Schwarz stemmen, meint unsere Autorin Bärbel Krauß.

Man würde gerne loben, dass Winfried Kretschmann seine ganze Regierung an diesem Montag mit der schlechten Leistungsbilanz der Viertklässler beim jüngsten IQB-Bildungstrend befasst. Dass jeder fünfte Zehnjährige die Mindestanforderungen in Deutsch und Rechnen verfehlt und ein weiteres Viertel nur das Nötigste lernt, ist für betroffene Kinder ein tragisches Handicap, das sie schlimmstenfalls lebenslang belastet. Dass die Schulen die Grundkenntnisse nicht besser vermitteln, ist eine schreiende Ungerechtigkeit gegenüber der jungen Generation. Und es ist ein volkswirtschaftlicher Nachteil, der sich in Zeiten des Fachkräftemangels in der Arbeitswelt nicht bitterer niederschlagen könnte.

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