Endlich wieder strecken, auch wenn der Stuhlnachbar im Klassenzimmer gewöhnungsbedürftig ist: Die halbe 4c der Katharinenschule und Lehrer Jan Abel. Foto: Roberto Bulgrin

Nach den Abschlussklassen an den weiterführenden Schulen haben seit Montag auch die Viertklässler wieder Unterricht vor Ort. Ein Bericht von einem ungewöhnlichen ersten Schultag aus der Esslinger Katharinenschule.

Esslingen - Es ist kurz vor 10 Uhr morgens. Schichtwechsel an der Katharinenschule. Einer von sechsen. Um 7.50 Uhr haben die ersten Viertklässler den Altbau an der Klaraanlage nach acht Wochen Zwangspause wieder betreten, zwei Stunden später verlassen sie das Haus wieder über eine andere Tür. In der Innenstadt-Grundschule ist ein Einbahnstraßensystem ausgeschildert. Wer geht, hinterlässt seinen Platz ordentlich und wäscht sich die Hände. Die Lehrer desinfizieren zwischen Schichten und WC-Besuchen Tische und Stühle, jeden Tag kommen dazu noch professionelle Reinigungskräfte. Indessen warten schon die nächsten Kinder vor dem Haupteingang des Schulhauses – brav mit viel Abstand zum Nebenmann oder der Nebenfrau. Bis die Lehrerin sie einzeln hineinlässt. „Immer sieben Stufen zu eurem Vorgänger dazwischen lassen“, ruft sie ihnen hinterher.

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