Das Förderprogramm für den Schülerverkehr sei ein Teil des Rettungsschirms des Landes Baden-Württemberg für den öffentlichen Personennahverkehr. Foto: factum/Jürgen Bach

Um die Schülerbeförderung in Corona-Zeiten mit zusätzlichen Busse zu entzerren, gibt das Verkehrsministerium weitere 30 Millionen Euro. Das entsprechende Programm werde bis zu den Pfingstferien 2021 fortgesetzt.

Stuttgart - Das Verkehrsministerium gibt weitere 30 Millionen Euro, um die Schülerbeförderung in Corona-Zeiten mit zusätzlichen Busse zu entzerren. Dies teilte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Montag in Stuttgart mit. Das entsprechende Programm werde bis zu den Pfingstferien 2021 fortgesetzt. Damit soll mehr Abstand zwischen den Fahrgästen in den Bussen der Schülerbeförderung sichergestellt werden.

Teil des Rettungsschirms

Das Förderprogramm für den Schülerverkehr sei ein Teil des Rettungsschirms des Landes Baden-Württemberg für den öffentlichen Personennahverkehr. Dieser werde gleichfalls fortgesetzt. Schon vor Weihnachten hatte dies das Kabinett beschlossen. Dazu werden 65 Millionen Euro Rettungsschirmmittel aus 2020 in das kommende Jahr übertragen. Hermann erwartet, dass sich der Bund wieder zur Hälfte finanziell an einem entsprechenden Rettungsschirm beteiligen wird.

Vor diesem Hintergrund ersetzt das Land bereits vorab den Verkehrsunternehmen die Hälfte der coronabedingten Fahrgeldausfälle für 2021.

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