Am Donnerstag hat ein Schmorbrand in der Trafostation des Klärwerks in Schorndorf-Weiler die Anlage außer Betrieb genommen. Wer den Stromausfall verursacht hat, lesen Sie hier.
Ein Schmorbrand in einer Trafostation hat auf der Kläranlage Schorndorf-Weiler (Rems-Murr-Kreis) am Donnerstagmorgen zu einem kompletten Stromausfall geführt. Verursacht wurde der Schaden laut einer Sprecherin der Stadt durch einen Steinmarder, der aus bislang unbekannten Gründen über einen Zwischenboden in das Innere der Station gelangt sei. Dort kam es zu einem Kurzschluss, woraufhin große Stromsicherungen die Versorgung kappten.
Kurzschluss in Trafostation
Die Bereitschaft der Stadtentwässerung Schorndorf (SES) traf rasch ein und leitete erste Schritte zur Stabilisierung der Situation ein. Entscheidend war, die stillstehende Anlage zumindest teilweise wieder in Gang zu bringen. Ein Rückstau in Richtung Kernstadt und eine ungeklärte Einleitung von Abwasser ins Gewässer mussten unbedingt verhindert werden.
Kurz danach kamen die Fachkräfte der Strom-Bereitschaft der Stadtwerke Schorndorf hinzu. Rund eine Stunde später stand eine Notversorgung über eine zweite Trafostation, sodass einzelne Bereiche bereits wieder anlaufen konnten. Die Mitarbeiter ersetzten defekte Stromsicherungen und fuhren die Anlage Abschnitt für Abschnitt wieder hoch.
Ökologische Folgen verhindert
Parallel dazu startete das Team der SES sämtliche Pumpen, Gebläse und Aggregate manuell und überprüfte die Funktionsfähigkeit. Nach etwa zweieinhalb Stunden war die Kläranlage wieder vollständig in Betrieb.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, konnten durch das schnelle und koordinierte Handeln aller Beteiligten sowohl ein Wasserrückstau als auch ökologische Folgen für das Gewässer verhindert werden.