Die Göttin Concardia auf der Jubiläumssäule bekommt Gesellschaft: Zum fünften Mal wächst das Riesenrad vor dem Neuen Schloss hoch hinaus. Was kostet die Fahrt diesmal?
Als „Symbol der Zuversicht“ haben OB Frank Nopper (CDU) und Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) während Corona das Riesenrad gerühmt und die runde Attraktion vor dem Neuen Schloss unbürokratisch genehmigt. In den Jahrzehnten davor war es keinem Schausteller gelungen, an diesem zentralen Ort mit einem in den Himmel ragenden Fahrgeschäft Geld verdienen zu dürfen. Bei den ersten Gondelfahrten im Winter 2021/2022 musste man noch Maske tragen. Die Pandemie ist vorüber, die sich drehenden Aussichtsplätze aber bleiben.
Wird das weihnachtliche Stuttgart dunkler? Nicht überall! Die Glanzlichter auf dem Schlossplatz sind gestrichen, auch die Silvesterfeier an diesem zentralen Ort – die Stadt muss sparen! Das nachts faszinierend leuchtende Riesenrad hingegen darf sich weiterhin drehen. Denn die öffentlichen Kassen werden nicht belastet. Im Gegenteil: Die Familie Bruch als Betreiber zahlt Miete ans Land. Somit wird das Riesenrad erneut zum Symbol der Zuversicht.
Riesenrad auf Schlossplatz ist 58 Meter hoch
Mit 58 Metern Höhe und einem Gesamtgewicht von 400 Tonnen ist das Sky Lounge Wheel der größte und schwerste Vertreter der Bruchschen Riesenrad-Familie. Ursprünglich für die Expo 2000 in Hannover als leuchtender Hightech-Gigant konzipiert, sorgt das Rad seit fünf Jahren in Stuttgart für besondere Ausblicke und winterliche Freude.
Die Preise sind stabil geblieben: Erwachsene zahlen erneut acht Euro, Kinder unter 1,40 Meter sechs Euro, und Kinder bis einschließlich drei Jahren fahren kostenlos mit. Karten gibt es ausschließlich vor Ort.
Vom 19. November bis zum 6. Januar können Besucher mitfahren. Die regulären Öffnungszeiten sind sonntags bis donnerstags von 11 bis 21 Uhr, freitags und samstags von 11 bis 22 Uhr. Abweichungen sind möglich, etwa bei Veranstaltungen im Neuen Schloss. Genaue Informationen finden Interessierte auf stuttgart.riesenrad.info.