Baron Max-Richard von Raßler in seinem neu angelegten Park, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist Foto: Horst Haas

Vor 300 Jahren kauften die Freiherrn Raßler von Gamerschwang das schwäbische Schloss Weitenburg. „Ich habe hier lebenslänglich“, scherzt der Chef und Hotelier Max-Richard von Raßler – und erinnert sich an schwierige Jahre im Schatten seines Vaters.

Starzach - Mit ganzer Kraft stemmt sich der Hausherr gegen die Luke über seinem Kopf. „Die hat 40 Kilo“, stöhnt er und schiebt mithilfe einer Gasdruckfeder den Weg frei zu einem der schönsten Ausblicke im Land. Noch eine letzte Treppenstufe und Max-Richard Freiherr Raßler von Gamerschwang steht oben auf dem Turm von Schloss Weitenburg – zwischen Zinnen und Gartenmöbeln. „Ich habe hier ‚lebenslänglich‘“, witzelt der 57-Jährige, stilvoll gekleidet im Jackett mit Einstecktuch, und genießt, was er in der Morgensonne sieht. Die Weite des Neckartals, wo sich in der Ferne an einem Ende Windräder drehen und am anderen Golfer mit ihren Wägelchen übers Gras ziehen. Die Üppigkeit seines Parks, in dem es sich schon die ersten Fahrradfahrer bequem gemacht haben.

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