Die verschiedenen Strömungen der Union zusammenzuführen, gelang der scheidenden CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer am Ende nicht. Foto: dpa/Michael Kappeler

Am Wochenende wird beim CDU-Parteitag der neue Parteivorsitzende gewählt. Annegret Kramp-Karrenbauer, die scheidende CDU-Vorsitzende, wollte zusammenführen, was sich kaum mehr verbinden lässt.

Berlin - Dieses lange Schweigen. Blicke auf die Tischplatte, da und dort ein Räuspern, aber niemand sagt etwas. Das Wichtigste ist ja schon gesagt. Annegret Kramp-Karrenbauergibt auf. Es ist der 10. Februar 2020, und soeben hat die Vorsitzende dem CDU-Präsidium mitgeteilt, dass sie die Kanzlerkandidatur nicht anstrebt und ihren Vorsitz niederlegen wird. Es mischt sich viel in dieses Schweigen: Das Bewusstsein der Krise, denn die CDU ist führungslos. Und das Wissen, was jetzt kommt, denn der Machtkampf ist eröffnet und er kann entgleisen. Und sicher auch ein stilles Mitleiden mit derjenigen, die sich gerade von einer Zukunft verabschiedet hat, die so verheißungsvoll erschien.

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