SAP-Chef Christian Klein setzt verstärkt auf das Cloud-Geschäft und ordnet dem auch die Marge unter. Foto: dpa/Uwe Anspach

In der Corona-Krise schwächelt SAP. Der Kurssturz der Aktie sagt aber mehr über kurzfristig agierende Aktionäre aus, als über den Kurs von SAP selbst, meint Daniel Gräfe. Denn die Ausrichtung des Konzerns auf die Cloud ist stimmig.

Walldorf - Dass die Börse von Erwartungen lebt, ist eine Binse. Da kommt es schlecht an, dass SAP seine Kursziele abermals nach unten korrigiert: Die Walldorfer setzen voll auf das Geschäft mit den Miet-Abos im Internet, das Cloud-Computing – und ordnen dem die Marge unter. Nicht nur kurzfristig, sondern auch mittelfristig – was für etliche Anleger eine böse Überraschung ist. In den kommenden Jahren bedeutet das für den Aktienkurs eher eine Stagnation. Da trennen sich viele lieber gleich von ihren Anteilen. Der Kursrutsch jedoch ist wohl nur mit unrealistischen Erwartungen und einem großen Maß an Herdentrieb zu erklären.

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