Bis Mitte Dezember müssen sich die Bürgerinnen und Bürger noch gedulden, teilt die Stadtverwaltung mit. Foto: Stadt Sindelfingen

Aufgrund der Witterungsverhältnisse kommt bei der Sanierung der Einmündung Rathausplatz/Böblinger Straße in Sindelfingen Material zum Einsatz, das stinken könnte – aber nicht gefährlich sei.

Die Bauarbeiten an der Einmündung Rathausplatz/Böblinger Straße verzögern sich. Voraussichtlich werden die Arbeiten nun bis Mitte Dezember abgeschlossen. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Grund für die Verzögerungen sind die aktuellen Witterungsverhältnisse. Starke Temperaturschwankungen machten es notwendig, das eingesetzte Material anzupassen. Statt des ursprünglich verwendeten Grundierharzes kommt nun ein lösemittelhaltiges Material zum Einsatz, das auch bei Oberflächentemperaturen um den Gefrierpunkt verarbeitet werden kann. Um die Arbeiten dennoch schnellstmöglich durchzuführen, wird derzeit mit zwei Kolonnen parallel gearbeitet. Geruchsbildungen, die bei der Verarbeitung des Materials entstehen, sind technisch bedingt. Die eingesetzten Materialien sind unbedenklich, es besteht keine Gesundheitsgefahr.

Darüber hinaus kam es bei den Leitungsarbeiten der Stadtwerke zu technischen Problemen im Einmündungsbereich des Rathausplatzes/Böblinger Straße, die den Bauablauf zusätzlich verzögern.

Voraussichtlich werden die Arbeiten nun bis Mitte Dezember abgeschlossen und der Einmündungsbereich anschließend wieder für den Verkehr freigegeben. Ab dem 20. November werden Abräumarbeiten auf der Fläche durchgeführt. Lediglich die finale Asphaltdeckschicht wird dann im Zuge der Neugestaltung des Marktplatzes zu einem späteren Zeitpunkt aufgebracht. Für Besucherinnen und Besucher der Innenstadt werden die Bauzäune auf den Fußwegen bereits Anfang Dezember weitgehend zurückgebaut.