Die Familie hinter dem südkoreanischen Multikonzern muss Aktien im Wert von Milliarden verkaufen, um nach dem Tod des Firmenchefs die Erbschaftssteuer zu zahlen.
Am Wochenende veröffentlichte Südkoreas führende Nachrichtenagentur Yonhap einen Artikel, der so kurz und nüchtern gefasst war, dass man im darin beschriebenen Thema eine kleine Nebensächlichkeit vermuten musste. „Die Samsung-Familie verkauft Anteile an Samsung Electronics im Wert von 2,8 Billionen Won, um Erbschaftssteuern zu begleichen“, lautete der Titel. Es folgte ein Text nur sechs Sätzen, der bloß die Eckdaten nannte. Ist man des Themas etwa überdrüssig? Oder wissen alle längst Bescheid?
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