Für das bereits bestehende Wärmenetz Süd sucht die Stadt Rutesheim weitere Abnehmer im Gebiet Hofrain.
Eigentlich kam die Idee für eine zweite Energiezentrale und ein weiteres Wärmenetz im Zusammenhang mit dem Neubau des Schülerhorts an der Grundschule in der Hindenburgstraße auf. Im Untergeschoss hätte ja vielleicht eine entsprechende Einrichtung untergebracht werden können, so der Gedanke. Damit hätten dann auch Gebäude in der Gebersheimer Straße und weitere Kunden mit erneuerbarer Wärmeenergie versorgt werden können. Doch das hätte den Bau des Hort-Projekts, dessen Kosten mit 3,8 Millionen Euro (abzüglich 70 Prozent Förderung) plus 1,8 Millionen für drei Wohnungen im Dachgeschoss beziffert werden, weiter verteuert. Weil es aber von verschiedenen Seiten Interesse an einem Wärmeanschluss durch die Stadtwerke Rutesheim gibt, strebt die Stadt nun an, eine Machbarkeitsstudie für ein Wärmenetz Nord-Ost mit einer zweiten Energiezentrale zwischen dem Friedhof und dem neuen Gewerbegebiet Gebersheimer Weg in Auftrag zu geben. Der Gemeinderat war damit einverstanden, dass die Stadt einen entsprechenden Förderantrag für die Untersuchung beim Bund stellt.
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