Den Taxiunternehmen in Stuttgart ist das Geschäft weggebrochen. Viele bangen um ihre Zukunft. In anderen Städten gibt es bereits einen enormen Aderlass. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Corona hat den Betrieben schwer zugesetzt, die Zahl der Fahrten hat sich nicht erholt. Jetzt machen der höhere Mindestlohn und gestiegene Spritkosten Probleme. Die Stadt vergibt keine neuen Konzessionen mehr. Und sie zeigt sich einer Tariferhöhung gegenüber offen.

Die Meinung am Taxistand in der Stuttgarter Innenstadt ist eindeutig. „Jetzt auch noch das“, sagt einer der Fahrer unter eifrigem Nicken der Kollegen. Gemeint sind die Spritpreise an den Tankstellen, die seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs in ungeahnte Höhen schnellen. Was für viele Autofahrer ein Ärgernis darstellt, kann für die Beförderungsbranche zum Existenzproblem werden. „Wir kommen eh auf dem Zahnfleisch daher“, so der Taxler.

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