Beim Blindenparcours helfen die „Schutzengel“ ihren Partnern bei der Orientierung. Foto: /Tim Kirstein

Wie ist es, blind zu sein? Eine Roadshow der Diakonie Württemberg bringt Schülern der Ludwig-Uhland-Schule in Wendlingen soziale Berufe und freiwilliges Engagement näher.

Normalerweise hätten die Schülerinnen und Schüler der 9b der Ludwig-Uhland-Schule Wendlingen Unterricht. Stattdessen haben sie es sich auf Liegestühlen im Schulhof bequem gemacht. Vor den Stühlen parkt ein Van der Diakonie Württemberg, daneben ist ein Informationsstand aufgebaut. Die Diakonie veranstaltet seit mehreren Jahren die sogenannte Roadshow von April bis Juli an Schulen in ganz Württemberg. „Es ist sehr wertvoll, dahin zu gehen, wo die Menschen sind“, sagt Anna-Lena Kotsch, Sozialpädagogin und Referentin im Bereich Freiwilliges Engagement. Zwar sei die Personalsituation in der Diakonie insgesamt gut, dennoch gebe es beispielsweise in den Pflegeeinrichtungen teilweise eine hohe Auslastung der Beschäftigten, sagt Kotsch. Zusammen mit Praktikantin Jette Beck und Angelina Kaiser, die bei der Diakonie ihren Freiwilligendienst macht, will Kotsch den Schülerinnen und Schülern soziale Berufe und freiwilliges Engagement näherbringen.

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