Am Donnerstag und Freitag wird an den Kliniken gestreikt. Foto: Gottfried /Stoppel

Warnstreik in den Rems-Murr-Kliniken am 6. und 7. März: Notaufnahmen bleiben geöffnet, geplante OPs sind betroffen. Eine Notdienstvereinbarung mit Verdi stellt Gesundheitsversorgung sicher.

Die Gewerkschaft Verdi ruft für Donnerstag und Freitag, 6. und 7. März, die kommunalen Tarifbeschäftigten an beiden Standorten der Rems-Murr-Kliniken zum Warnstreik auf. Dennoch bleibt die medizinische Grundversorgung durch eine bestehende Notdienstvereinbarung zwischen den Rems-Murr-Kliniken und der Gewerkschaft Verdi gesichert. Diese Regelung gewährleistet unaufschiebbare medizinische Maßnahmen während der Streiktage, teilen die Kliniken mit. „Die Notaufnahmen in den Rems-Murr-Kliniken Winnenden und Schorndorf stehen den Patientinnen und Patienten zeitlich unverändert zur Verfügung“, erklärt eine Sprecherin. Bei geplanten Operationen sei hingegen wegen des Warnstreiks mit deutlichen Einschränkungen zu rechnen.

Medizinische Versorgung bleibt trotz Streik gewährleistet

Den Rems-Murr-Kliniken sei es ein wichtiges Anliegen, ihren medizinischen Versorgungsauftrag für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis so weit wie möglich ohne Unterbrechung fortzuführen. „Wir bedanken uns daher bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Notdienstvereinbarung weiterhin möglich machen“, so die Klinik-Sprecherin. „Gleichzeitig entschuldigen wir uns bei Patientinnen und Patienten, die warnstreikbedingt Absagen und Wartezeiten auf sich nehmen müssen, was wir klinikseitig sehr bedauern.“