Kompliziert auszufüllen, aufwendig zu bearbeiten: der Antrag auf Wohngeld Foto: imago/Andreas Gora

Die Wohngeldreform erweitert den Kreis der Berechtigten um mehr als das Dreifache – im Kreis Esslingen von 1900 auf etwa 6000. Sozialverbände begrüßen den Schritt – aber die Kommunen wissen nicht, wie sie die zu erwartende Antragsflut bewältigen sollen.

Segen – und Fluch zugleich: Das ist aus Sicht der unterschiedlich Betroffenen die geplante Wohngeldreform zum 1. Januar 2023. Als segensreich erachten Sozialverbände den künftig weit größeren Kreis der Berechtigten. Obendrein sollen sich die ausgezahlten Beträge im Schnitt verdoppeln. Bundesweit wird mit einem Zuwachs von derzeit 600 000 auf künftig zwei Millionen Haushalte gerechnet, die wegen niederen Einkommens Anspruch auf den staatlichen Zuschuss zur Miete oder zu Zins, Tilgung und weiteren Kosten selbst genutzten Wohneigentums haben.

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