Eine 40-Jährige muss sich wegen Rechtsbeugung vor Gericht verantworten. Foto: Tom Weller

Weil sie herausgefunden hatte, dass ihr Mann geblitzt wurde, soll eine 40-jährige Mitarbeiterin der Bußgeldstelle im Landratsamt Esslingen das fragliche Verfahren eingestellt haben. Jetzt steht sie vor Gericht.

Deizisau/Esslingen - Was bringt eine Beamtin, die sich noch nie etwas zuschulden hat kommen lassen, dazu, geltendes Recht zu beugen? Noch dazu für einen Betrag von 15 Euro? Dieser Frage ging am Dienstag das Esslinger Amtsgericht unter dem Vorsitz von Direktor Andreas Arndt auf den Grund. Eine 40-jährige Mitarbeiterin des Esslinger Landratsamts musste sich dort verantworten. Ihr wird vorgeworfen, am 16. April 2019 ein Verfahren über ein Verwarnungsgeld verworfen zu haben, während sie in der Bußgeldstelle des Amts tätig war. Wie der Anklageschrift zu entnehmen ist, war der Ehemann der Angeklagten mit ihrem Auto in der Plochinger Straße in Deizisau geblitzt worden. Er fuhr demnach acht Stundenkilometer zu schnell und hätte demnach rund 15 Euro bezahlen müssen.

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