Die Foto: AP/Archiv

Im US-Sport spielt Rassismus eine unübersehbare Rolle. Ihn zu überwinden, ist eine große Aufgabe, wie in der Rennserie Nascar deutlich wird.

Wilkesboro - Nascar, das ist nie nur ein Autorennen, sondern immer auch ein Volksfest, ob die Schauplätze nun Daytona, Richmond oder Talladega heißen. Die Fans haben ihre schweren Pick-ups auf Parkplätzen und Wiesen rund ums Stadion abgestellt, umgeben von Duftwolken, wie sie Tausende brutzelnder Hamburger, Hähnchenschenkel und Schweinerippchen erzeugen. Aus Lautsprechern dröhnt Countrymusik, in Wassereimern kühlt Budweiser-Bier, zum Zeitvertreib versucht man, aus sechs, sieben Meter Entfernung mit Maiskörnern gefüllte Säckchen in das untertassengroße Loch einer schräg gestellten Sperrholzplatte zu werfen. An jeden verfügbaren Mast sind Fahnen geknüpft, oft mehrere untereinander: patriotische Sternenbanner, bunte Wimpel mit Rennstallwappen und Fahrergesichtern, hier und da die Flagge der Südstaatenkonföderierten des amerikanischen Bürgerkriegs mit ihren blauen Diagonalbalken.

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