Ein Schild, das eigentlich für Sicherheit sorgen soll, stelle durch seine Platzierung selbst eine Gefahr dar, meinen Hartmut Wiegmann, Nicola und Alexander Beck sowie Stefan Kirchner (von links) Foto: /Peter Dietrich

Bei einer Fahrt von vier Radfahraktivisten durch Plochingen werden Schwachstellen sichtbar. Auch die eine oder andere Kuriosität tritt zutage.

Plochingen - In Plochingen ist der Anteil der radelnden Verkehrsteilnehmer niedriger als in anderen Kommunen: Das haben Erhebungen für das Konzept „Move 2035“ ergeben. Liegt das an den Steigungen? Wohl nicht nur, denn das örtliche Radwegenetz weist noch erhebliche Lücken und Gefahrenstellen auf. Das wird bei einer Rundfahrt mit vier Plochinger Radaktivisten auf Initiative unserer Zeitung deutlich. Stefan Kirchner von der Plochinger Fahrradinitiative, der zugleich Grünen-Stadtrat ist, seine Mitstreiter Nicola und Alexander Beck sowie der erfahrene Seniorenradtour-Begleiter Hartmut Wiegmann führen zunächst zu einer Barriere auf dem Radweg vor dem Autohaus Kuhn. Weil im weiteren Verlauf der Esslinger Straße gefährliche Kreuzungen folgen, ist die Nutzung des Radwegs ab dieser Stelle nur noch in der Gegenrichtung erlaubt. Über die Sinnhaftigkeit dieser Regelung besteht Einigkeit. Was die Radaktivisten jedoch kritisieren, ist ein Verbotsschild, das den halben Weg blockiert. Dessen Entfernung war schon 2016 als Sofortmaßnahme im „Maßnahmenkataster Radnetz Baden-Württemberg“ gelistet – Kosten: 2000 Euro. Passiert ist seitdem nichts, obwohl die Maßnahme auch in der umfassenden Radwegekonzeption für den Gemeindeverwaltungsverband Plochingen-Altbach-Deizisau von 2017 enthalten ist – als eines von gut 40 Projekten. Überhaupt sind davon bislang nur wenige verwirklicht, wie beispielsweise der fahrradtaug­liche Ausbau eines 270 Meter langen Feldwegs im Gewann Hermannswiesen beim Plochinger Stumpenhof.

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