Schon lange wünschen sich die Radler eine Alternativroute zur Schiebestrecke am Neckarufer. Jetzt fordern örtliche Radverbände zusammen mit Grünen und Linken die Stadt zu schnellem Handeln auf.
Esslingen - Joachim Schleicher steht auf dem Neckaruferweg und zeigt die Böschung Richtung Gleise hoch. „Hier könnte ganz einfach eine Rampe herunter gebaut werden“, sagt der Vertreter des Esslinger ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club). Er befindet sich an einer Stelle wenige hundert Meter neben der Bahnhofsunterführung in Richtung Einmündung des Rossneckarkanals. Auf der einen Seite plätschert der Neckar, auf der anderen fressen sich Bagger in Gebäudereste und Erde. Hier bereitet man das Gelände für den neuen Neckaruferpark vor – eine gute Gelegenheit, gleichzeitig auch eine Übergangslösung für Radler zu schaffen, bis der Radschnellweg steht, findet Schleicher.
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