Der Nuklearmediziner Christoph Rischpler behandelt seit 2017 Krebspatienten mit radioaktiven Medikamenten. Foto: Klinikum Stuttgart/Grosser

Eine neue Therapiemethode kann fortgeschrittenen Prostatakrebs zwar nicht heilen – ihn aber gut zurückdrängen, sodass ein weitgehend normales Leben möglich ist. Ein Stuttgarter Patient berichtet von seinen Erfahrungen mit der Radioliganden-Therapie.

Peter Stamm (Name geändert) hat Prostatakrebs. Seit mehr als sechs Jahren schon. Und die Krankheit wird ihn auch sein Leben lang begleiten. „Aber“, so sagt der 69-Jährige, „es ist erträglich.“ Denn der Stuttgarter bei vergleichsweise guter Gesundheit: Er reist gern und viel, trifft sich mit Freunden zum Wandern oder auch zu einem guten Essen. Alle paar Wochen jedoch verabschiedet er sich für zwei Tage ins Klinikum Stuttgart. Dann erhält er eine Behandlung, bei der ein radioaktives Medikament in den Tumor geschleust wird, um die Krebszellen zu zerstören. Eine Art Bestrahlung von innen. „Damit halten die Ärzte meinen Krebs in Schach“, sagt Stamm.

Weiterlesen mit

3 Monate EZ Plus zum
Preis von einem lesen

Wir verlängern den Sommer!

Angebot endet in 0  0  0 

  • Zugriff auf alle Plus-Inhalte der EZ im Web
  • Unkomplizierte Kündigung
*anschließend 9,99 € mtl.