Ausgangspunkt der Tat waren offenbar nicht bezahlte Lieferungen von Kokain (Symbolfoto). Foto: dpa

Am Stuttgarter Landgericht startet ein brisanter Prozess. Eine offene Kokain-Rechnung führte zu brutaler Gewalt und Erpressung der Familie.

Ein großes Aufgebot von Pressevertretern sitzt im größten Sitzungssaal des Stuttgarter Landgerichts. Wahrscheinlich deswegen hält sich einer der drei Angeklagten eine Aktenmappe vor das Gesicht, als er unter größten Sicherheitsvorkehrungen in den Saal gebracht wird. Es sind schwere Vorwürfe, die in diesem Prozess Anfang Januar erhoben werden, der nach derzeitigem Stand bis in den April hinein dauern wird. Hauptangeklagter ist ein 34-Jähriger, dem die Staatsanwaltschaft versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und räuberische Erpressung vorwirft. Wegen Beihilfe mit angeklagt sind ein 50-Jähriger und ein 38-Jähriger, Letzterer zudem wegen Drogenhandels in 17 Fällen.

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