Der Bundeswehroffizier Franco A. auf der Anklagebank Foto: dpa//Thomas Lohnes

Der wegen Terrorverdachts angeklagte Bundeswehroffizier, der sich über Monate als syrischer Flüchtling ausgab, verstrickt sich vor Gericht in Widersprüche.

Frankfurt - Er sei „kein Rassist, kein Nationalist und kein Extremist“, hat Franco A. vor Gericht wiederholt beteuert. Doch Aussagen aus einem von ihm selbst angefertigten Gesprächsmitschnitt, aus dem am Donnerstag die Generalbundesanwaltschaft zitierte, passen nicht zu seiner Darstellung. In der Aufnahme vom März 2015 vertrat der Angeklagte demnach die Auffassung, dass „Deutsche und Juden nicht dasselbe Volk“ seien. Sie stießen einander ab. Ferner soll der gegenwärtig suspendierte Bundeswehroffizier, der wegen Terrorverdachts vor Gericht steht, gesagt haben, die westlichen Staaten wollten „ihr dreckiges demokratisches System den anderen aufzwingen“.

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