Schon eine Stunde vor Prozessbeginn haben sich in Heilbronn Unterstützer der zwei Angeklagten versammelt. Foto: Fuchs

Zwei junge Leute stehen vor Gericht, weil sie 2018 in Heilbronn eine AfD-Versammlung gesprengt haben sollen – mit einer Konfettikanone. Doch der Prozess geht so aus wie das Hornberger Schießen.

Heilbronn - Die Lage schien dramatisch. Der AfD-Landtagsabgeordnete Rainer Podeswa alarmierte am Abend des 3. Juli 2018 die Heilbronner Polizei. Auf eine AfD-Versammlung im Restaurant Wartberg sei ein Anschlag verübt worden. Dabei seien Schusswaffen eingesetzt worden, es gäbe Verletzte. Die Polizei rückte aus mit acht Streifenwagen, je zwei Fahrzeugen des Kriminaldauerdienstes und der Hundeführer und einem Hubschrauber. Doch das Schärfste, was die teils mit schwerer Schutzkleidung und Maschinenpistolen bewehrten Beamten auf dem Wartberg entdeckten, waren Konfettikanonen – und „ein heilloses Durcheinander“, wie der Einsatzleiter berichtet.

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