Wütende Proteste gegen die serbische Regierung. Foto: Marko Drobnjakovic/dpa

16 Menschen kamen vor einem Jahr beim Einsturz des Bahnhofsvordachs in der serbischen Stadt Novi Sad ums Leben. Viele Menschen geben der Regierung die Schuld. Die Wut wächst.

Unkraut wuchert zwischen Betonplatten. Eine Kerze flackert unter den Gedenktafeln für die Todesopfer. Die Uhr auf der Fassade ist stehen geblieben. In dem erst im Juli 2024 neu eröffneten Bahnhof im serbischen Novi Sad halten keine Züge mehr. Freigelegte Baustahlstränge künden von der Katastrophe, deren Folgen Serbien bis heute erschüttern. Um 11.52 Uhr stürzte am Mittag des 1. November 2024 das 48 Meter lange Betonvordach des gerade erst renovierten Bahnhofs ein. Unter den Trümmern starben 16 Menschen.

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