Bei den Protesten in Hongkong wurden 15 Menschen festgenommen. Foto: dpa/Willie Siau

Ein geplantes Sicherheitsgesetz von Peking treibt seit Tagen die Demokratiebewegung wieder auf die Straße. Ein weiteres Gesetz soll jetzt die chinesische Nationalhymne schützen. Am Mittwoch kam es zu chaotischen Szenen.

Hongkong - Die Polizisten hatten die Demonstranten bereits mit einem Großaufgebot erwartet. Als mehrere hundert Aktivisten im Stadtteil Central Sprechchöre anstimmten, fackelte der verlängerte Arm des Staats nicht lange. Mit Pfeffermunition schossen die Sicherheitskräfte auf die Demonstranten und nahmen 15 fest. Noch ehe die geplanten Proteste wirklich begonnen konnten, waren sie schon aufgelöst. Dass am Mittwoch erneut Hunderte Demonstranten auf die Straßen zogen, hatte mit der Parlamentsanhörung eines umstrittenen Gesetz der Lokalregierung zu tun: Dieses soll den Missbrauch der chinesischen Nationalhymne unter Strafe stellen. Hongkonger, die den „Marsch der Freiwilligen“ mit Beleidigungen diffamieren, müssten dann bis zu umgerechnet 6000 Euro zahlen.

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