Am 2. Juli ruft das Taxi-Gewerbe zum deutschlandweiten Protesttag auf. Ziel ist die Einführung einer Mindestpauschale für Mietwagen. Auch in Stuttgart gibt es einen Autokorso.
Das deutsche Taxi-Gewerbe sieht seine Existenz durch die zunehmende Konkurrenz durch Mietwagen-Plattformen wie Uber gefährdet. Um darauf aufmerksam zu machen, findet am Mittwoch, 2. Juli, ein deutschlandweiter Protesttag statt. In 14 Großstädten – unter anderem in Berlin und Köln – gehen die Taxifahrer daher auf die Straße. Ihre Forderung ist eindeutig: Die Kommunen sollen analog zum Taxi-Gewerbe auch für Mietwagen wie Uber und Bolt entsprechende Mindestentgelte festlegen.
Um 13 Uhr setzen sich 200 Fahrzeuge in Bewegung
Auch in Stuttgart ist ein Autokorso durch die Innenstadt geplant. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Bismarckturm-Parkplatz an der Ecke Parlerstraße/Am Tazzelwurm gegenüber der Anlage des TC Weißenhof auf dem Killesberg. Die Stadt und die Taxibranche gehen von rund 300 Teilnehmern mit 200 Fahrzeugen aus. Gegen 13 Uhr soll sich der Korso der angemeldeten Protestaktion demnach in Richtung Innenstadt in Bewegung setzen. Die Route soll über die Parler-, Heilbronner, Theodor-Heuss- und Hauptstätter Straße bis zum Charlottenplatz und zur Planie führen – der Rückweg genauso. Spätestens gegen 15 Uhr sollen die Teilnehmer wieder auf dem Parkplatz am Bismarckturm ankommen.
Korso führt über den City-Ring
Nach eigenen Angaben begleitet die Polizei den Autokorso der Taxis. „Wir werden versuchen, den Verkehr, so weit wie möglich, weiter fließen zu lassen“, erklärt Sprecherin Daniela Treude. Angesichts der großen Masse an Fahrzeugen „wird es aber natürlich Beeinträchtigungen geben“.